Das Unternehmen BASF setzt weiter auf Einkäufe im Batteriegeschäft. Der Konzern interessiert sich besonders für Batterien, welche in Elektrofahrzeugen verbaut werden. So kaufte das Unternehmen kürzlich die US-Firma Ovonic und nun auch ein Geschäft des Pharma- und Chemiekonzerns Merck. Mit diesen Käufen möchte BASF die Sparte Batterietechnik ausbauen. Und das lässt sich der Chemiekonzern auch einiges kosten. Der Kaufpreis des Geschäftes Merck liegt im unteren zweistelligen Millionen-Bereich.
Produkte, welche die Batterie-Leistung verbessern, sind Komponenten des Geschäftes. Der BASF-Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer erklärte, dass mit dieser Investition die Kompetenz der Automobil- und Batterie-Hersteller global erweitert wird. BASF ist das weltgrößte Chemieunternehmen. Es wird nun vermehrt auf die Batterietechnologie setzen, welche hinsichtlich der Produktion von leistungsstärkeren Elektroautos essentiell ist. 
BASF errechnete, dass bereits im Jahr 2020 der Weltmarkt für Batterien hinsichtlich Elektroautos mehr als 20 Milliarden Euro betragen kann. Das würde einen Umsatz von über 500 Millionen Euro bedeuten. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte BASF bereits bis zum Jahr 2016 eine dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Batterietechnik einbringen. Seit dem 01.01.2012 besteht die Einheit "Battery Materials". Diese wurde explizit für die Bündelung der anstehenden Geschäfte gegründet. Doch damit nicht genug. In Elyria, im US-Bundesstaat Ohio, soll noch im Jahr 2012 eine Herstellungs-Anlage für Lithium-Ionen-Batterien errichtet werden.
Ebenso soll das Business durch weitere Zukäufe wachsen. BASF gab vor wenigen Tagen bekannt, nun auch die US-Firma Ovonic Battery Company übernehmen zu wollen. Das Unternehmen hat sich auf Nickel-Metallhydrid-Batterien spezialisiert. BASF möchte hierfür knapp 58 Millionen Dollar investieren. Mit dem Unternehmen Ovonic sichert sich der BASF-Konzern mehr als 97 Patente, inklusive Anmeldungen. Ebenso fand eine Beteiligung an der US-Firma Sion Power statt. Hier werden Akkus auf Basis von Lithium-Schwefel entwickelt. Diese werden für Elektroautos sowie Elektrogeräte konzipiert. Das ist ein weiterer guter Fang für BASF, denn Sion Power besitzt über 100 Patente.
Die Aktie BASF SE notiert in Frankfurt derzeit bei 56,645 €.
Auf sharewise.com gibt es aktuell 34 BASF SE Empfehlungen von Mitgliedern
mit einem durchschnittlichen Kursziel von 65,314 €
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Diese setzen sich zusammen aus 26 Kaufempfehlungen
und 8 Verkaufsempfehlungen.
Bei den Analysten gibt es 25 BASF SE Empfehlungen
mit einem durchschnittlichen Kursziel von 73,060 €
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Diese setzen sich zusammen aus 17 Kaufempfehlungen, 8 Holdempfehlungen und 0 Verkaufsempfehlungen.
| Prognostiziertes Kursziel | Kaufen | Halten | Verkaufen | |
| 34 Mitglieder | Ø 65,314 € | 26 | - | 8 |
| 25 Analysten | Ø 73,060 € | 17 | 8 | 0 |