| Webseite: | http://www.vestas.de/ |
| Investor Relations: | http://www.vestas.com/en/investor.aspx |
| Wikipedia: | http://de.wikipedia.org/wiki/Vestas_Wind_Systems |
| Bereich: | Energie |
| Vestas Wind Systems A/S | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DK0010268606 |
| Gründung | 1986 |
| Sitz | Randers (Dänemark) |
| Leitung | Ditlev Engel (Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender) |
| Mitarbeiter | 23.252 (Stand: 31. Dezember 2010) |
| Umsatz | 6,920 Mrd. Euro (2010) |
| Branche | Windkraftanlagen |
| Website | www.vestas.com |
Die Vestas Wind Systems A/S (Börse Kopenhagen: VWS.CO) ist ein dänischer Hersteller von Windkraftanlagen. Von 2000 bis 2011 war Vestas jeweils der nach jährlich ausgelieferte Leistung größte Hersteller von Windkraftanlagen weltweit. 2012 wurde das Unternehmen durch GE Wind Energy auf Platz 2 verdrängt, da GE durch den Boom im US-amerikanischen Markt, bedingt durch das zunächst angenommene Auslaufen des Production Tax Credit mit über 13 GW einen hohen Zubau zu verzeichnen hatte.[1]
In Deutschland ist das Unternehmen in Husum, Marne, Hamburg, Berlin, Osnabrück, Zwickau, Lübeck (Generatorenmontage), Magdeburg (Eisengießerei der Vestas‚ Nacelles) und Lauchhammer (Rotorblattfertigung) tätig.
Vestas Wind Systems A/S gliedert sich in die Geschäftseinheiten:
Ende 2008 hatte Vestas über 20.829 Mitarbeiter in 26 Ländern, darunter Dänemark, Deutschland, Schweden, Großbritannien, Italien, China, Japan, USA und Australien.
Im Jahre 2004 kaufte das in Randers ansässige Unternehmen den großen dänischen Konkurrenten NEG Micon, der wiederum aus der Fusion von Micon und der Nordtank Energy Group hervorgegangen war. Ein Drittel des Umsatzes wird in Märkten außerhalb Europas produziert. 2009 war Vestas in Deutschland mit einem Marktanteil von 19,5 % (2008 = 32 %) zweitgrößter Anbieter hinter dem deutschen Hersteller Enercon aus Aurich mit 60,4 % (2008 = 52 %). Die gesamte Leistung der im Jahr 2008 aufgestellten WEAs betrug 1665 MW. Vestas ist seit mehreren Jahren Weltmarktführer bei der Zahl und Gesamtleistung neuinstallierter Windkraftanlagen. Im Offshore-Sektor ist Vestas nach Siemens Windenergie mit einem Anteil von 31 % der Gesamtkapazität der Hersteller mit den zweitmeisten Installationen (Stand November 2012).[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens ist Ditlev Engel, der stellvertretende Geschäftsführer ist Hendrik Nørremark.
Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Randers, Dänemark. Die Deutschlandzentrale des Unternehmens befindet sich in Husum (Schleswig-Holstein), ca. 46 Kilometer von der Grenze zu Dänemark entfernt. In Deutschland ist das Unternehmen seit 1986 aktiv und beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter.
Wichtige Produktionsstätten sind unter anderem in Lauchhammer (Deutschland), Lem und Nakskov (Dänemark), Isle of Wight (England), Taranto (Italien), Tianjin (China), Daimiel (Spanien) und Windsor (USA).[3][4][5]
Im August 2009 stellte Vestas über 5.000 zusätzliche Arbeitskräfte für die neuen Fabriken in China, USA und Spanien ein. Das wurde damit begründet, dass diese Märkte schneller wüchsen, im Gegensatz zu der schleppende Entwicklung von Windparks in Großbritannien. Dafür sollten andere Werke, z.B. auf der Isle of Wight geschlossen und rund 3.000 Mitarbeiter in Europa entlassen werden, wogegen es Proteste gab.[6][7]
Bis 30. Juni 2012 waren weltweit über 47.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 52 GW ausgeliefert. Mit 12.000 Anlagen und 10 GW gingen die meisten davon in die USA.[8]
Mit 850 kW Nennleistung gehört die V52 mit 52 m Rotordurchmesser mit zu den meistverkauften Anlagen in der Einmegawattklasse. Turm- und Gründungsvarianten stehen sowohl für die Windklasse IEC 1a als auch für die Windklasse IEC 2a zur Verfügung. Die Anlage wird in verschiedenen Ländern produziert, unter anderem in China und Italien. Errichtet wurden 3424 Anlagen (Stand Januar 2010).[9]
Die V80 mit 80 m Rotordurchmesser und 2 MW Nennleistung gehört derzeit zu den meistverkauften Windkraftanlagen von Vestas. Errichtet wurden 2723 Anlagen (Stand Januar 2010).[10]
Die V90 mit 90 m Rotordurchmesser existiert in zwei Varianten. Im Binnenland ist sie mit einem 2 MW-Generator und für Küstenstandorte mit einem 3 MW-Generator ausgerüstet. Eine Besonderheit der 3 MW-Anlage ist, dass das Getriebe direkt an den Maschinenträger angeflanscht ist und damit eine gesonderte Hauptlagerung der Rotorwelle entfällt. Von der V90-2MW wurden 2806 und von der V90-3MW 1341 Anlagen errichtet (Stand Januar 2010).[11]
Die V100 (Rotordurchmesser: 100 m), mit einer Nennleistung von 1,8 MW ist seit Frühjahr 2009 auf dem Markt, hat ein Getriebe und ist für extreme Schwachwind-Standorte ausgelegt. Dies zeigt sich in dem Verhältnis von Rotorkreisfläche zu Leistung.
2011 stellte Vestas mit der V100 - 2.6 MW eine weitere neue Windkraftanlage vor. Die Turbine ist speziell für schwache und mittelstarke Windstandorte konzipiert und soll ab Sommer 2012 gefertigt werden.[12]
Die V112 ist in der Onshore-Version für schwache und mittlere Winde an Land geeignet. Die Anlage hat eine Nennleistung von 3,0 MW. Die Offshore-Version ist für Starkwinde geeignet.
2012 kündigte Vestas die Fertigung der V126 -3.0MW an, einer Weiterentwicklung auf Basis der V112 – 3.0MW, bei der ein Rotor mit einem Durchmesser von 126 Metern zum Einsatz kommt. Der Prototyp soll im zweiten Quartal 2013 errichtet werden.[13]
Am 30. März 2011 kündigte Vestas mit der V164 - 7MW eine neue Offshoreturbine an. Diese neue Windkraftanlage wurde speziell für die Nordsee entwickelt, soll aber bei entsprechender Nachfrage auch in anderen Regionen zum Einsatz kommen. Der Prototyp soll im 4. Quartal 2012 aufgestellt werden, die Serienfertigung ist für 2015 vorgesehen[14]. Im Oktober 2012 hat Vestas die Angabe der Nennleistung von 7 auf 8 MW erhöht. Aus diesem Grund soll der Prototyp nun im Jahr 2014 errichtet werden.[15]
Vestas Wind Systems A/S hatte zum Ende des Jahres 2010 Offshore-Windparks mit einer Leistung von über 1400 MW weltweit installiert.[16]
| Name des Windparks | Land | Leistung |
|---|---|---|
| Bligh Bank Belwind I (im Aufbau)[17] | Belgien | 165 MW |
| Horns Rev | Dänemark | 160 MW |
| Egmond aan Zee | Niederlande | 108 MW |
| Q7 | Niederlande | 120 MW |
| Barrow Offshore Wind Farm | Vereinigtes Königreich | 90 MW |
| Kentish Flats | Vereinigtes Königreich | 90 MW |
| North Hoyle | Vereinigtes Königreich | 60 MW |
| Robin Rigg | Vereinigtes Königreich | 180 MW |
| Scroby Sands | Vereinigtes Königreich | 60 MW |
| Thanet[18] | Vereinigtes Königreich | 300 MW |
Carlsberg | Chr. Hansen | Coloplast | Danske Bank | DSV | FLSmidth & Co. | GN Store Nord | Lundbeck | A.P. Møller-Maersk A | A.P. Møller-Maersk B | NKT Holding | Nordea Bank | Novo Nordisk | Novozymes | Pandora | TDC | Topdanmark | Tryg | Vestas Wind Systems | William Demant
Aixtron | Bio-Treat Technology | Boiron | BWT | East Japan Railway Company | Ecolab | Gaiam | Höganäs | Insituform | Interface | Kadant | Kurita Water Industries | Mayr-Melnhof Karton | Molina Healthcare | Natura Cosmeticos | Ormat Technologies | Ricoh | Shimano | SNS Reaal | SolarWorld | Starbucks | Steelcase | Steico | Stericycle | Sunopta | Svenska Cellulosa | Tomra Systems | Triodos Groenfonds | United Natural Foods | Vestas Wind Systems